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Walther Soyka,
geboren 1965 in Wien, spielt seit 1983 die chromatische Wiener
Knopfharmonika
(mehr Info dazu hier).
Nach 20 Jahren, 7 CDs und über 1500 Konzerten
mit Roland Neuwirths Extremschrammeln gelingt im
Jahr 2003 der Sprung in die Selbständigkeit.
Soyka ist mit-Gründer von mittlerweile
13 Ensembles. |
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Soyka
Solo ( CD 2003) ist zunächst logisch als Weiterentwicklung der Improvisationsprojekte
hier (akkordeonfestival d'accord 2000, mit Richard Klammer, Uli Fussenegger und Florian Tuchacek)
und halbwüdl (hallamasch 2001, mit Ernestine Halbwidl und Thomas Palme).
Vom Laptop werden per Orgelpedal Klangflächen,
Geräusche und Rhythmen abgerufen, die als Basis
für Improvisationen im Bewusstsein von mehreren hundert Jahren
Wiener Musikgeschichte dienen.
Diese Musik eignet sich als akustisches Ambiente für Filme, Vernissagen oder Feste, sie war nicht zur konzertanten Aufführung gedacht.
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Aus einem Arrangementauftrag des Klangforum
Wien (Schönberg und die Schrammelbrüder,
2007 als CD bei col legno erschienen) entsteht 2001 das Workshopkonzept Familie
Pischinger, das die Ursuppe der Hochromantik, also die Wienerische
Ethnomusik des 19. Jahrhunderts, von der Transkription
über die Interpretation bis zur stilgerechten
Improvisation durchleuchten will. Gründungsmitglieder sind die Geigerinnen Gunde Jäch und Barbara Konrad, sowie Anatoliy Olshanskiy (Kontra - Gran - Gitarre). 2003 erscheint eine Mini-CD mit fünf der schönsten Aufnahmen aus dieser intensiven Zeit. Live gibt es die
Familie derzeit als Duo mit
Anatoliy Olshanskiy
und als Trio mit Martina Reiter (Geige).
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Zur selben Zeit beginnt die spannende Freundschaft mit dem Komponisten und Zithervirtuosen Karl Stirner. Seit 2002 entwickelt das Duo Soyka Stirner neuartige Genussmittel auf der brodelnden Basis der Altwiener Schrammelmusik.
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Unter dem Label vienna.e-waltz
verbindet der Schüler Joey Barons und Fred
Friths ( music
unlimited '91) den improvisierenden Zugang zur
Wienermusik mit anderen, als freier bekannten Genres,
wie Jazz, Free-Jazz oder auch elektronischer und
elektroakustischer Musik. Ähnliche Ziele verfolgt auch Hannes Löschel mit seiner grandiosen Stadtkapelle, der Soyka seit 2005 angehört.
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Die Liebe zur lebenden Literatur führt den gelernten Buchhändler immer wieder zu Kooperationen mit Dichterinnen und Dichtern. 2004
kommt die "Schrammeloper" babel,n (nach Auszügen aus dem gleichnamigen Buch von Ferdinand Schmatz) im Rahmen des
Steirischen Herbst im Kunsthaus Mürz zur Uraufführung, 2007 Eberhard Petschinkas Hörspiel " Metall, Engel, Zungen".
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Um die Summe der Erfahrungen zu bündeln, kommt es 2007 zu einer weiteren, längst fälligen und bestimmt nicht letzten Gründung: Im neuen Walther Soyka Trio teilen die organischen Partner Peter Havlicek (Kontragitarre) und Clemens Fabry (Geige) Spielfreude und einen reichen Erfahrungsschatz.
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PRESSE- und andere nette STIMMEN
... einer der besten Harmonikaspieler des Landes.
(Mirjam Jessa, Ö1 - Expertin für Musik
aus allen Richtungen)
... wichtigster Spieler und Wiederentdecker der Alt-Wiener
Schrammelmusik.
(Friedrich Lips, Akkordeon-Links)
... "absolute Weltklasse" ist er. Eigentlich
meiden sie (die Strottern) die "Quetsch´n",
weil sie Gitarre und Geige erschlägt, doch die
von Soyka ist die "feinste, musikalischste, spannendste".
(Klemens Lendl, Die
Strottern, im Interview mit wien-web)
... grandios und die Inszenierung tragend die musikalische
Bearbeitung von Walther Soyka, der live mit Harmonika
und Synthesizer ein Arrangement von Schrammeln und Dudeln
in Variationen überspielt.
(Korso
- Kunst/Kultur über babel,n)
... in Wien längst Synonym für die zärtlichste
Kraft, die man aus
einer "Budowitzer", der antiken Schrammelharmonika,
geschenkt bekommen kann!
(Peter C. Ahorner,
Dichter) |
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kurzum: Eine dieser Figuren,
ohne deren bienenfleißige Initiative und historische
Neugier ethnische Musikszenen nie zusammenkommen und sich
auch nie weiterentwickeln.
(Richard Schuberth, Internationales
Akkordeonfestival 2004) |
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